Ein Tagesgeldkonto ist eine Sparvariante, die sich besonders für den Personenkreis eignet, der zwar sparen möchte, das jedoch nicht mit regelmäßigen oder gleichhohen Zahlungen kann. Das mag verschiedene Gründe haben, und zu diesem Kreis der Sparer gehören auch Studenten. Die Kreditinstitute haben diese Situation erkannt und bieten Studenten über ein spezielles Tagegeldkonto flexible Möglichkeiten an, bei ‚ihrer Bank oder Sparkasse‘ zu sparen und das Ersparte zinsbringend anzulegen, um sich und ihr Studium zu finanzieren. Tipps zur Studienfinanzierung gibt es auch unter www.estudent-hamburg.de/studienfinanzierung.
Auf das Tagesgeldkonto für Studenten kann jederzeit eingezahlt und abgehoben werden, je nach Bedarf und Belieben. Die Tagesgeldzinsen sind durchweg attraktiv, und durch die Flexibilität der dauerhaften Verfügbarkeit braucht der Student auf keinerlei Fristen oder Termine zu achten, wenn er auch einmal kurzfristig einen Geldbedarf hat. Zusätzlich zum Tagesgeldkonto für Studenten wird ein Girokonto benötigt, das in diesem Zusammenhang als Verrechnungskonto bezeichnet wird. Wenn beispielsweise über das Guthaben auf dem Tagesgeldkonto für Studenten verfügt wird, erfolgt der Geldtransfer auf das Girokonto. Das ist der Vorgang der Verrechnung, und etwa zwei, drei Tage nach der Verrechnung kann dann auf dem Girokonto über die verrechnete Summe verfügt werden.
Das Tagesgeldkonto für Studenten wird gebührenfrei angeboten. Es bleibt also bei den Kontokosten für das Girokonto, sprich für das Verrechnungskonto. Die Zinsen auf dem Tagesgeldkonto für Studenten werden je nach Kreditinstitut monatlich, viertel- oder halbjährlich gutgeschrieben und wiederum mit verzinst.
Die Kontoführung des Tagesgeldkontos für Studenten ist, ebenso wie beim Girokonto auch, online möglich, so dass bei einem Wechsel des Studienortes keine Änderung beim Tagesgeldkonto für Studenten notwendig wird. Diese Situation wirkt sich denn auch auf den Wettbewerb der Kreditinstitute untereinander aus, wenn es um die Höhe der anzubietenden Tagesgeldzinsen geht. Da das Tagesgeldkonto nicht zwingend an das Girokonto beim selben Kreditinstitut als Verrechnungskonto gebunden ist, können beide Konten grundsätzlich bei unterschiedlichen Kreditinstituten geführt werden. Ob das ratsam und zweckmäßig ist, sollte jedoch vorab eruiert werden.
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