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Tagesgeldzinsen trotzen der Leitzinssenkung

Unter dem neuen Chef Mario Draghi hat die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins im November und im Dezember überraschend gesenkt. Betrug der Hauptrefinanzierungssatz zuvor noch 1,5 %, ist er nun bei 1,0 %. Gewöhnlich orientieren sich Banken bei ihrer Guthabenverzinsung an den Entscheidungen der EZB. Bei Tagesgeldkonten ist das dieses Mal nicht zu beobachten: Die Zinssätze sind bei den meisten Anbietern stabil geblieben. Somit stellt Tagesgeld angesichts der unsicheren wirtschaftlichen Lage weiterhin eine attraktive Anlagemöglichkeit dar. Es zeichnet sich sowohl durch eine hohe Sicherheit als auch durch eine große Flexibilität aus.

Als Beispiel für die Zinsstabilität kann die Bank of Scotland genannt werden, die auch nach den Leitzinssenkungen mit 2,75 % einen überdurchschnittlich hohen Zinssatz auf ihr Tagesgeldkonto bietet. Zudem hat sie ihre Guthaben-Aktion bis zum 31.01.2012 verlängert: Wer bis dahin ein kostenloses Konto eröffnet, erhält hierfür eine Startprämie von 30 Euro. Dazu bedarf es nur einer Einzahlung in beliebiger Höhe. Kurze Zeit später wird der Bonusbetrag dann dem Konto gutgeschrieben.

Das Tagesgeldkonto bei der Bank of Scotland können Kunden bequem per Onlinebanking verwalten. Voraussetzung für eine Eröffnung ist nur die Angabe eines Girokontos, das für Rücküberweisungen als Referenzkonto benötigt wird. Ein Anlagekapital bis zu 250 000 Euro ist in voller Höhe durch einen deutschen Einlagensicherungsfonds garantiert.

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